Ausstellung im Foyer

Öffnungszeiten wie Theaterkasse: MI 10-12 Uhr, DO-FR 19-20 Uhr sowie während der Tages-/Abendkasse (1 Stunde vor Beginn der Veranstaltungen).

Bild „Armageddon“: Florian Simon Eiler
Bild „Silence of peace“: Florian Simon Eiler

SA 07.03 bis DO 14.05.2026

Florian Simon Eiler:
Lateral Thinking

Florian Simon Eiler wurde am Tegernsee geboren und ist in Holzkirchen aufgewachsen. Er hat das Studium des Fernsehjournalismus in Krems/Österreich absolviert und als TV-Redakteur gearbeitet. Seine „malerische Laufbahn“ begann er im Herbst 2008. Heute lebt und arbeitet er in Leimersheim an der Deutschen Weinstraße.

Mit seinem Œuvre möchte er „neue Blickwinkel“ eröffnen:  Der Fokus seiner Arbeiten liegt auf aktuellen, relevanten Themen (gesellschaftlich, politisch, technologisch, existentiell) sowie deren Auswirkungen auf Menschen und Gesellschaft. Künstlerische Werke als Zeitzeugnisse, die bestehende Strukturen, Zäsuren und Verwerfungen unserer Zeit kritisch hinterfragen, sich entwickelnde gesellschaftliche Realitäten sichtbar machen und die als Katalysator fungieren für Veränderung – unabhängig, kreativ und mutig im Ausdruck. „Die Stimme eines Künstlers sollte als Elixier für die Gesellschaft dienen“, so Eiler. Dabei ist ihm wichtig, dass das „Dunkle“ in seinen Bildwelten mittels Ästhetisierung am Ende immer auch ein Stück weit ins Hoffnungsfrohe und Lebensbejahende gewandelt wird.

Als Vorbilder seines impulsiven, betont disruptiven Stils nennt er Malergranden wie Max Beckmann und Otto Dix. Dabei waren die Werke der beiden Künstler auch Ausdruck ihres Kampfes mit den eigenen inneren Dämonen – ein Aspekt, der ebenso für Eilers Malerei von großer Relevanz ist. „Malen ist rein formal ein handwerklicher Prozess, aber der Ursprung meines künstlerischen Impulses liegt im Inneren. Von daher hat die Malerei immer etwas sehr Originäres und Persönliches.“

Florian Simon Eiler

Bild: Viktor Tertychnyi

FR 15.05. bis DO 24.09.2026

Viktor Tertychnyi:
Die Farben meiner Seele

Vernissage: SO 17.05. (16 Uhr)

Die Werke des ukrainischen Künstlers sind von neuen, fantasievollen Erlebnissen inspiriert und zeigen skurrile Blumen. Eine persönliche Geschichte über Mut, Neuanfänge und die unvergängliche Kraft der Kunst.

Viktor Tertychniy stammt aus der Ukraine. Er hatte dort als Maschinenbauingenieur gearbeitet, jedoch nie zuvor gemalt. Im Ruhestand entdeckte er dann seine Leidenschaft für die Malerei und erlernte das Malen im Studio Pertrykivka in Charkiw.

„Ich male sehr gerne Blumen, weil sie in ihren verschiedenen Formen und bunten Farben wunderschön sind und gute Laune verbreiten. Blumen sind zart und verletzlich. Sie blühen meist nur für eine kurze Dauer und im Winter vermissen wir ihre Farben und ihren Duft. Meine Bilder helfen, die Erinnerung an diese kostbaren Momente lebendig zu erhalten.“